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LIBRARIAN IN RESIDENCE – LiR 2022

LIBRARIAN IN RESIDENCE – LiR 2022

Ein Residenzprogramm zu einem Fachaufenthalt in den Niederlanden für Spezialistinnen und Spezialisten aus deutschen Bibliotheken

Jahresthema 2022:
Vernetzung: Zusammenarbeit im Bibliotheksbereich und mit Partnern / Einbeziehung in die Stadtentwicklung bzw. in die Forschungsumgebung.

 

 

Bibliotheken sind keine Einzelkämpfer. Ihre Angebote erstellen sie gemeinsam mit Partnern vor Ort. Ob Schulen, Kitas, Universitäten, Volkshochschulen, Vereine, Museen, Archive, Forschungseinrichtungen – die Liste möglicher Partner ist lang und bewährt. Sie ist aber nicht immer einfach in der Umsetzung, Ausrichtung und Sichtbarkeit der eigenen Einrichtung. Und wo sind die Grenzen für die Vernetzung? Sind politische Parteien, Kirchenhäuser, Privatfirmen, kommerzielle Plattformen adäquate Partner für die Zusammenarbeit? Was ist mit dem Alleinstellungsmerkmal der eigenen Einrichtung und der Sorge, im Potpourri der Anbieter an scharfen Konturen zu verlieren? Welche Erwartungen haben die Nutzenden an die Bibliotheken oder besser an die Umsetzung ihrer Erwartungen?

 

Der Fachaufenthalt in den Niederlanden im Rahmen des Programms Librarian in Residence soll die Möglichkeit bieten, sich mit dem Thema Vernetzung genauer auseinanderzusetzen und über Besuche, Austausch und Kontakte zu untersuchen, wie unsere Nachbarn das Thema angehen:

 

  • Welche Bedeutung haben Vernetzung und Zusammenarbeit in niederländischen Bibliotheken?
  • Wie werden diese Konzepte konkret gelebt und umgesetzt?
  • Wie entstehen durch die Einbeziehung in die Stadtentwicklung oder Forschungsumgebung   verstärkte Vernetzung?
  • Welche Kunden-/Nicht-Kunden-Gruppen profitieren von einer stärkeren Vernetzung, welche gerade nicht?
  • Mit welchen Partnern, Organisationen, Vereinen etc. wird konkret zusammengearbeitet und wie erfolgt eine Aufgabenteilung zwischen Bibliotheken und Partnern?
  • Werden Freiwillige/Ehrenamtliche eingebunden – und wenn ja, wie?
  • Welche politischen Rahmenbedingungen sind förderlich/hinderlich und wie gestaltet sich die Unterstützung des Trägers?

 

 

Um Fachleuten aus deutschen Bibliotheken einen intensiven Einblick zu gewähren, wie niederländische Bibliotheken mit Fragen der Vernetzung und Zusammenarbeit konzeptionell und praktisch umgehen, schreiben BI-International, die Kommission für den internationalen Fachaustausch des Dachverbands BID (Bibliothek & Information Deutschland) und das Goethe-Institut mit seinen rund 100 Bibliotheken weltweit, zwei Stipendien für 2022 zu diesem Thema aus. Während des Studienaufenthalts in den Niederlanden können Bibliotheken besichtigt, Kontakte geknüpft und Erfahrungen ausgetauscht werden.

 

Die Aufenthaltsdauer beträgt zwei Wochen, jeweils für einen Stipendiaten / eine Stipendiatin für den Zeitraum Mai/Juni oder Oktober/November

BI-International und das Goethe-Institut stellen 2022 eine finanzielle Unterstützung von bis zu 1.000,- EUR plus Unterkunft im Residenzprogramm des Goethe-Instituts Rotterdam bereit.

Der Stipendiat / die Stipendiatin organisiert sich den Aufenthalt selbst und verantwortet entsprechende Auslandsversicherungen. BI-International und das Goethe-Institut unterstützen bei der Kontaktaufnahme und der Auswahl von Bibliotheken in den Niederlanden.

 

Von dem Stipendiaten / der Stipendiatin wird erwartet, dass er/sie mit den Ausgaben in Vorlage tritt und während des Aufenthalts regelmäßig aktuelle Erfahrungen in dem Blog AKTUELLES auf der BII-Website weitergibt.

Es wird erwartet, dass die durch den Studienaufenthalt in den Niederlanden gesammelten Erfahrungen und Erkenntnisgewinne nach der Rückkehr in Deutschland Umsetzung erfahren, bzw. durch Vortrag und/oder Veröffentlichung an die deutsche Fachszene weitergegeben werden.

Zu den Bewerbungsunterlagen geht es hier.

Bitte senden Sie als Bewerbung den ausgefüllten Bewerbungsbogen zusammen mit einem Bestätigungsschreiben Ihrer Institution per E-Mail als Anhang bis spätestens 05.02.2022 an die Geschäftsstelle von BII per E-Mail: bii@bi-international.de

 

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