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Neue Ideen in wissenschaftlichen Bibliotheken

Marianna Feketéné Balogh, Bibliothekarin am Institut für Germanisitk an der Universität Debrecen in Ungarn, machte sich in Heidelberg, Freiburg und Stuttgart auf die Suche nach Ansätzen, mit welchen sie ihre eigene Bibliothek bereichern könnte. Um möglichst verschiedene Eindrücke zu bekommen, suchte sie sich explizit drei verschiedene Arten von Bibliotheken aus: die Bibliothek einer pädagogischen Hochschule, die Bibliothek einer Universität und die Bibliothek einer staatlichen Akademie der Bildenden Künste.

Ausschnitte:
„Diese Bibliothek ist viel stärker auf die Praxis der Pädagogik ausgerichtet als traditionelle Universitätsbibliotheken: Sie verfügt über eine umfangreiche Sammlung an Lehrbüchern, die den Bedürfnissen verschiedener Studienrichtungen gerecht werden. Auch die Vielfalt an methodischen Büchern und Fachzeitschriften ist beachtlich.
[…]
Das Ganze bildet ein durch und durch strukturiertes und gut funktionierendes System. Die Arbeit von Team Instagram und Team KI war für mich etwas Besonderes: Solche Aufgaben sollten eigentlich von der modernen Bibliothek von heute übernommen werden, da einerseits die jüngere Generation dies verlangt, andererseits aber alle Altersgruppen betroffen sind, zum Beispiel durch KI.
[…]
Anhand der Größe und Anzahl der Mitarbeitenden sowie der Arbeitsteilung in unseren Bibliotheken konnte ich viele Ähnlichkeiten zu meinem eigenen Arbeitsplatz feststellen, über die ich mich mit Frau Lukasek austauschte.
Es war eine besonders interessante Erfahrung, dass ich während meines fünftägigen Aufenthalts nicht nur die Bibliothek der Akademie besichtigen konnte, sondern dass mir auch je ein Besuch der Stadtbibliothek Stuttgart und der Württembergischen Landesbibliothek ermöglicht wurde.
[…]
Es war interessant zu vergleichen, was in den Bibliothekssystemen beider Länder gleich und was unterschiedlich ist. Ich habe wertvolle Anregungen erhalten, auf deren Grundlage ich meine eigene Bibliothek zukünftig modernisieren könnte (insbesondere im Hinblick auf Digitalisierung, bessere Nutzung der Lesebereiche, Nutzung von E-Books usw.). In allen drei Bibliotheken hatte ich die Möglichkeit, selbstständig zu recherchieren, den Bestand zu erfassen und Fotos zu machen.
[…]“

Der ganze Bericht kann hier gelesen werden.

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